Die Herstellung von Nussmusen ist überraschend unkompliziert: Die Nüsse werden in einem großen Kessel fein vermahlen. Durch die permanente Bewegung entsteht Reibung und damit Wärme. Genau dabei passiert der spannende Teil:
- die Zellstrukturen der Nüsse brechen auf,
- das darin gespeicherte Öl tritt aus,
- Öl und Nussstückchen verbinden sich miteinander.
Am Ende entsteht diese typische, gleichmäßige, pastenartige Konsistenz, die wir alle kennen. Danach wandert das Mus direkt ins Glas, wird verschlossen, etikettiert – fertig.
Warum sich Öl manchmal absetzt
Besonders bei Sorten ohne Zusätze – wie dem Cashewmus oder dem Mandelmus – kann sich nach einer Weile eine Ölschicht oben im Glas bilden. Das ist völlig normal, weil wir ohne Emulgatoren arbeiten. Sie verhindern, dass sich das Öl und die festen Nussbestandteile wieder voneinander trennen.
Lösung: einmal umrühren, und das Mus ist wieder cremig wie vorher.
Tipp: wenn du das Glas im Kühlschrank lagerst, trennt sich das Öl deutlich langsamer.